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Das Geographische Konzept

Natur- und Landschaftserfahrung stehen am Anfang der Werkstatt "Naturerlebnispfad". In Landschaftsinstallationen werden Zugänge zur Landschaftsform ermöglicht. In der Auseinandersetzung mit verwendeten Materialien ergeben sich Zugänge zur Geschichte der Landschaftsentwicklung und zur Rolle des Menschen darin. Menschliche Arbeit hat als Prozeß des Austausches mit der Natur historisch Landschaft verändert und aus einer Naturlandschaft eine Kulturlandschaft gemacht. In Zechlinerhütte, dem Ort, in dem das "Forschercamp" stattfindet, sind die ehemaligen Buchen/Eichenwälder für die Glashütte verwendet und an deren Stelle schnell wachsende Kiefernwälder gepflanzt worden.

Aber auch das Geschichten erzählen durch den Aufbau von Skulpturen liefert Zugänge zur Landschaftsgeschichte:

In Sagen und Legenden, die oft genug Entsprechungen in Flurnamen und Wegebezeichnungen finden, entdecken wir Elemente aus der Landschaftsgeschichte.

In der "Wasserwerkstatt (Computerwerkstatt)" werden als eine Konsequenz aus der Untersuchung der Fliessgesetze und der ästhetischen Auseinandersetzung mit Strömungsstrukturen (mit der Technik des Marmorierens) zunächst phantastische Entwürfe für Landschaften mit Fliessgew&aumlssern erarbeitet, um in einem späteren Schritt zu Gewässerpatenschaften und da, wo es nötig ist zu Renaturierungen zu kommen.

Ein weiterer Zugang ergibt sich aus der Gewinnung von Farben aus Erden und Mineralien der Landschaft. Diese "Pigmente" werden mit Öl verrieben und dann damit marmoriert. Es entstehen Strömungsbilder als Phantasien über Landschaften mit Fliessgewässern. Damit eröffnet sich ein Zugang zur geologischen Geschichte der Landschaft.


Letzte Änderung: 5.03.2002 von Günter Klarner